Auto News Aktuelle Nachrichten aus der Auto Welt

27Aug/080

3.Sachverständigentag von TÜV und DEKRA: 400 Experten beraten über Sicherheit und Umweltschutz im Straßenverkehr

Berlin (ots) - "Mensch, Fahrzeug, Umwelt: Wege zu einer sicheren und nachhaltigen Mobilität." So lautet das Motto des bundesweiten Sachverständigentages, der am 25. und 26. Februar 2008 von TÜV und DEKRA in Berlin ausgerichtet wird.

In einem breit angelegten Erfahrungsaustausch werden 400 Experten der Sachverständigenorganisationen TÜV und DEKRA gemeinsam mit namhaften Vertretern aus Wissenschaft, Industrie und Politik über die Herausforderungen der mobilen Gesellschaft beraten und Empfehlungen für eine sichere Zukunft entwickeln. Die Sachverständigentage leisten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Europäischen Charta für Verkehrssicherheit, zu deren Erstunterzeichnern VdTÜV und DEKRA im Jahr 2002 in Dublin gehörten.

Das Expertentreffen baut auf den Ergebnissen des vergangenen Sachverständigentages aus dem Jahr 2006 auf: Fahrerassistenzsysteme bergen ein großes Potenzial zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, lautete ein wichtiges Fazit. In den drei Sektionen "Fahrzeugüberwachung", "Fahrzeugtechnik" und "Fahrzeugführung" wird der kommende Sachverständigentag den Blick nun auf die Nutzung und Gestaltung von Innovationen in der Fahrzeugtechnologie richten: Wie kann künftig die technische Sicherheit modernster Fahrzeugsysteme gewährleistet bleiben? Wie stellen wir uns den Herausforderungen des Klimaschutzes? Was bedeuten technische Innovationen für den "Fahrer von morgen"? Nur in optimalem Zusammenwirken von Mensch, Fahrzeug und Umwelt wird die Mobilität den Anforderungen gerecht, die von der Gesellschaft vorgegeben werden.

Sicherheit und Nachhaltigkeit in der Mobilität stehen bei TÜV und DEKRA an oberster Stelle ihres Beitrages zum technischen Fortschritt in unserer Gesellschaft. "Innovation", "Prüfung" und "Mensch" sind dabei die drei bestimmenden Tätigkeitsfelder der Sachverständigen, die die individuelle Mobilität in Deutschland und Europa sichern helfen.


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27Aug/080

auto motor und sport ist 2007 mit Abstand die meistzitierte Autozeitschrift in Deutschland

Stuttgart (ots) Die Autozeitschrift auto motor und sport hat 2007 die Zahl der Zitate in den Meinungsführermedien fast vervierfacht und ist damit nun der mit Abstand meistzitierte Autotitel in Deutschland. Das Stuttgarter Magazin konnte den Vorjahressieger Automobilwoche deutlich überholen und überflügelte auch Auto Bild. Das ist das Ergebnis des aktuellen Zitaterankings des Bonner Medienforschungsinstitutes Media Tenor.

    So konnte auto motor und sport, größter Zeitschriftentitel der Motor Presse Stuttgart, die Zahl der Zitate in den Meinungsführermedien von 22 im Jahr 2006 auf 79 im vergangenen Jahr steigern. Vorjahressieger Automobilwoche rutschte auf 62 Zitate ab. Deutlich dahinter liegt Auto Bild mit 24 Zitaten. "auto motor und sport hat neben der weiter hohen Kompetenz bei Autoneuheiten, Tests und Motorsport zusätzlich seine Kompetenz in der Wirtschafts- und Unternehmensberichterstattung ausgebaut", betont Chefredakteur Bernd Ostmann in Stuttgart. Die Redaktion habe 2007 die Zahl der Top-Interviews mit den Vorständen der großen Autohersteller und Zulieferer weiter erhöht und zusätzlich zahlreiche Exklusivmeldungen anbieten können. "auto motor und sport hat sich damit in nur einem Jahr an die Spitze der Automedien gearbeitet und wird diesen Vorsprung 2008 noch ausbauen", kündigt Ostmann an.

    "Der Spitzenplatz unterstreicht unsere hohe publizistische Relevanz", sagt Jörg Plathner, Geschäftsbereichsleiter Automobil bei der Motor Presse Stuttgart. "Wir haben mit dem ersten Platz im Zitateranking der Automedien unsere Stellung als meinungsführendes Medium für alle Autointeressierten und die Autobranche untermauert." Diese Stellung hat auto motor und sport 2007 auch den Spitzenplatz des beliebtesten Werbeträger der Autobranche unter den Zeitschriften gesichert. So konnte auto motor und sport knapp 700 Anzeigenseiten verkaufen und liegt damit ebenfalls deutlich vor Auto Bild und Automobilwoche.


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27Aug/080

NABU fordert Korrektur der deutschen und europäischen Biokraftstoffpolitik

Berlin (ots) - Der NABU fordert eine Korrektur der Pläne von Bundesregierung und EU-Kommission für einen hohen Anteil von Biodiesel und Ethanol am Kraftstoffmarkt. Zukünftig dürften nur noch Biokraftstoffpfade gefördert werden, bei denen sichergestellt ist, dass sie mindestens 50% Treibhausgase gegenüber fossilen Kraftstoffen einsparen.

    Obwohl immer mehr Berichte und Studien den Beitrag der Biokraftstoffe zum Klimaschutz in Zweifel ziehen, werde an zu hohen Ausbauzielen festgehalten. "Die Risiken und Nebenwirkungen einer massiven Anhebung der Biospritquote sind so hoch, dass die ökologischen Kosten den Nutzen übertreffen werden", so Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU. Die Biokraftstoffziele könnten nur mit erheblichen Importen aus Drittländern realisiert werden. Die Auswirkungen auf intakte Ökosysteme wie Regenwälder oder Moore mit ihrer einzigartigen Artenvielfalt und ihren enormen Kohlenstoffvorräten seien jedoch besonders verheerend.

    Das Klima- und Energiepaket, das die EU-Kommission an diesem Mittwoch vorlegen will, ziele im Verkehrsbereich zu stark auf Biokraftstoffe ab, statt Autos und Verkehrssysteme energieeffizienter zu gestalten. Die EU will den Biokraftstoff-Anteil bis 2020 auf 10 Prozent und die Bundesregierung sogar auf bis zu 20 Prozent steigern. Nach Ansicht des NABU ist es ein Trugschluss, zu glauben, dass die Drosselung der Treibhausgas-Emissionen im Verkehr zu einem großen Teil über die Biokraftstoffe erreicht werden kann. "Ein Spritschlucker wird auch mit Biosprit nicht umweltfreundlicher. Wir brauchen klare Vorgaben für effiziente Autos, statt hohe Biokraftstoffquoten", fordert Miller.

    Besonders kontraproduktiv sei die geplante Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen im Rahmen der CO2-Begrenzung von neuen Autos. "Wir lehnen es ab, dass Neufahrzeuge die anvisierte Zielmarke von 120 g CO2 je Kilometer bis 2012 unter Zuhilfenahme von Biokraftstoffen erreichen dürfen, obwohl unklar ist, ob diese Kraftstoffe überhaupt das Klima entlasten", so Miller. Eine Anrechnung von Biokraftstoffen verschleiere den zu hohen Verbrauch der Fahrzeuge. Die Einsparung fossiler Kraftstoffe müsse statt dessen durch technologische Innovationen am Auto erreicht werden.


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27Aug/080

Stuttgarter Autoprüfer übernimmt GKK Gutachtenzentrale Kleophas

DEKRA baut Marktstellung weiter aus

Stuttgart (ots) - Der Stuttgarter Dienstleistungskonzern DEKRA erwirbt rückwirkend zum 1. Januar 2008, vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeskartellamtes, zu 100 Prozent die GKK Gutachtenzentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf. Die GKK Gutachtenzentrale ist überwiegend im Sektor Schadengutachten und Gebrauchtwagenmanagement tätig.

"Mit der Akquisition von GKK verstärkt DEKRA seine Aktivitäten und Marktpräsenz insbesondere im Bereich des Flotten- und Leasing-Geschäfts", kommentierte Werner von Hebel, Mitglied der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH, die Transaktion. Gemeinsam mit der GKK Gutachtenzentrale können laut Werner von Hebel weitere maßgeschneiderte Lösungen insbesondere für diesen Kundenkreis angeboten werden. "Einem Konzern wie DEKRA ist es damit möglich, seine Marktposition und die eigenen Stärken mit den Vorzügen und Produkten der GKK Gutachtenzentrale zu verbinden und dabei ein gemeinsames ganzheitliches Angebot zum Vorteil der Kunden anzubieten", so von Hebel weiter. Die GKK Gutachtenzentrale ist mit 26 Standorten bundesweit in Deutschland vertreten.

Die GKK Gutachtenzentrale erzielte im Jahr 2007 einen Umsatz in Höhe von rund 14 Mio. Euro und beschäftigt rund 210 Mitarbeiter. Das Unternehmen soll als eigenständige Firma weitergeführt werden, um die Vorteile dieses Unternehmens aufrecht zu erhalten bzw. diese weiter auszubauen. Der bisherige Geschäftsführer Klaus Kleophas wird dem Unternehmen weiterhin beratend zur Seite stehen. "DEKRA ist für uns der Wunsch-Kandidat", kommentiert Klaus Kleophas die Übernahme durch DEKRA. "Beide Unternehmen verfügen über starke Innovationskräfte und erkennen frühzeitig Chancen am Markt, die auch die Kunden in deren Geschäftssegment nach vorne bringen."

Im Bereich Gutachten und Gebrauchtwagenmanagement realisierte die DEKRA Automobil GmbH im zurückliegenden Jahr einen Umsatz in Höhe von ca. 200 Mio. Euro. Auch für 2008 wird ein kräftiges Umsatzplus angestrebt. Der Gesamtumsatz der DEKRA Automobil GmbH beträgt deutlich mehr als 700 Mio. Euro.


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27Aug/080

Steuer und teures Pflanzenöl machen dem reinen Biodiesel den Garaus

Berlin (ots) - Reiner Biodiesel ist nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Unterkompensation hat ein dramatisches Ausmaß erreicht. Der nochmals teurer gewordene Rohstoff Pflanzenöl macht in Verbindung mit der auf 15 Cent je Liter erhöhten Energiesteuer dem reinen Biodiesel vollends den Garaus.

Die aktualisierte Berechnung der UFOP kommt zu folgenden Ergebnissen:

   Januar - Juli 2006       Überkompensation + 7 Cent je Liter
   August - Dezember 2006   Unterkompensation - 4 Cent je Liter
   1. Halbjahr 2007         Unterkompensation - 3 Cent je Liter
   2. Halbjahr 2007         Unterkompensation - 12 Cent je Liter
   Mitte Januar 2008        Unterkompensation - 29 Cent je Liter

Der Inlandsverbrauch von Biodiesel wird auf ca. 3 Millionen Tonnen im Jahr 2007 geschätzt. "Für die Reinkraftstoffe mit 55 Prozent Marktanteil muss die Politik endliche eine dauerhafte Lösung schaffen", so der UFOP-Vorsitzende Dr. Klaus Kliem auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. "Man kann nicht auf der einen Seite den Beimischungsanteil von Biodiesel begrenzen und gleichzeitig den Absatz von 1,7 Millionen Tonnen reinem Biodiesel besonders für Nutzfahrzeuge durch die Energiesteuer abwürgen."


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