TÜV NORD Mobilität wertet Hauptuntersuchungen aus: Weniger Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln
Hannover (ots) - Der Anteil der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln ist gesunken. Das hat die Auswertung der Hauptuntersuchungen von TÜV NORD Mobilität des vergangenen Jahres ergeben. Demnach hatten 17 Prozent aller 2007 untersuchten Autos erhebliche Mängel. Im Vorjahr waren es 19 Prozent, 2005 bekamen 18,4 Prozent der geprüften Fahrzeuge keine Plakette.
"Es handelt sich um den besten Wert seit sechs Jahren", sagt Klaus Jürgensen von TÜV NORD Mobilität, "obwohl immer noch mehr als jedes sechste Fahrzeug beim ersten Anlauf keine Plakette bekommt, lassen die Zahlen auf eine Umkehr des negativen Trends der vergangenen Jahre hoffen." Auch die Zahl der Fahrzeuge mit geringen Mängeln hat sich mit aktuellen 30,1 Prozent gegenüber 34,2 Prozent im Vorjahr deutlich verbessert. Ohne Mängel waren 52,9 Prozent (2006: 46,8).
"Wie es scheint, nehmen Autofahrer die Wartung und Pflege ihrer Autos wieder ernster", sagt Jürgensen, zudem sind Neuwagen weniger mängelanfällig geworden." Wie wichtig dennoch Wartung und Pflege sind, zeigt die Aufteilung der Mängel nach einzelnen Gruppen. Von den an TÜV-STATIONEN von TÜV NORD Mobilität untersuchten Autos hatten vier von zehn (40,4 Prozent) Defekte an der Beleuchtung oder falsch eingestellte Scheinwerfer. Jeder fünfte Pkw (23,0 Prozent) wies Mängel an der Bremsanlage auf. Auf den Plätzen drei und vier der Mängelgruppen landen Achsen, Räder und Reifen (17,9 Prozent) und Sicht (10,9 Prozent).
Bereits bei der ersten Hauptuntersuchung nach drei Jahren sind Laufleistungen von 60.000 Kilometern und mehr keine Seltenheit. Jürgensen: "Hier findet in relativ kurzer Zeit ein hoher Verschleiß statt. Das macht deutlich, wie wichtig regelmäßige Wartung ist.
TÜV NORD
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