Magna gibt Auflösung der Vereinbarung zwischen Russian Machines und Stronach Trust bekannt
Aurora, Kanada (ots/PRNewswire) - Wie Magna International Inc. (TSX: MG.A, NYSE: MGA) meldete, hat das Unternehmen in Erfahrung gebracht, dass der Kreditgeber der hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Open Joint Stock Company Russian Machines (nachfolgend "Russian Machines" genannt) die 20 Millionen Aktien Magnas der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht, die als Sicherheit für die durch Russian Machines am 20. September 2007 zur Investition in Magna aufgenommene Finanzierung hinterlegt wurden, veräussert hat. Infolgedessen endet die Beteiligung von Russian Machines hinsichtlich der Vereinbarungen, die mit dem Stronach Trust im Zusammenhang mit der Investition getroffen wurden.
Die Beendigung dieser Vereinbarungen hat unter anderem folgende Konsequenzen:
- Bis zu 20 Millionen Aktien Magnas der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht werden unter der Leitung des Kreditgebers von Russian Machines veräussert;
- Russian Machines ist nicht länger indirekter Aktionär der M Unicar Inc., des Holding-Unternehmens, das gegründet wurde, um die Magna-Aktien des Stronach Trusts, von Russian Machines sowie von verschiedenen Mitgliedern des Unternehmensleitung von Magna zu halten;
- M Unicar Inc. wird auch weiterhin indirekt von Stronach Trust kontrolliert und wird auch nach dem Verkauf der 20 Millionen Aktien Magnas der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht weiterhin alle 726.829 Aktien der Kategorie B sowie 605.000 Aktien der Kategorie A mit nachrangigem Stimmrecht halten, was ca. 66 % der gesamten Stimmrechte aller ausstehenden Aktien Magnas ausmacht; und
- Russian Machines ist nicht länger indirekter Aktionär des europäischen Unternehmens, mit dem Frank Stronach Unternehmensberatung in Verbindung mit den ausserhalb Kanadas und Österreichs ansässigen Unternehmen des Konzerns anbietet.
"Unsere strategische Allianz mit Russian Machines hat uns dabei geholfen, unser Wachstum auf dem russischen Markt zu beschleunigen", sagte Siegfried Wolf, Co-Chief Executive Officer von Magna. "Wir haben eine gutes Arbeitsverhältnis mit Oleg Deripaska und der Basic Element-Gruppe etabliert, zu dem auch Russian Machines und deren kontrollierte Tochtergesellschaft GAZ Group, Russlands zweitgrösste Automobilfirmen, gehören. Wir glauben, dass der russische Markt für uns noch weitere wesentliche Perspektiven bereithält und beabsichtigen die Durchführung gemeinsamer Projekte mit Russian Machines und GAZ wie auch anderer Möglichkeiten, mit denen wir unsere Position in Russland stärken können."
Wir sind der Automobilzulieferer mit der stärksten Diversifizierung weltweit. Wir konstruieren, entwickeln und fertigen fahrzeugtechnische Systeme, Baugruppen, Module und Komponenten. Ausserdem planen und montieren wir ganze Fahrzeuge, hauptsächlich zum Verkauf an Originalausrüstungshersteller (OEM, Original Equipment Manufacturer) von PKW und leichten Nutzfahrzeugen. Unser Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung und Konstruktion, das Testen und Herstellen von Fahrzeuginnenausstattungen und Sitzsystemen, Schliesssystemen, Metallkarosserie- und Fahrgestellsystemen , Sichtsystemen, Elektroniksystemen, Aussenausstattungssystemen, Antriebssystemen, Dachsystemen sowie die Konstruktion und Montage kompletter Fahrzeuge.
Wir beschäftigen ca. 82.000 Mitarbeiter in 241 Fertigungsbetrieben und 62 Produktentwicklungs- und Technologiezentren in 23 Ländern.
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise Aussagen, die, soweit sie nicht historische Fakten wiedergeben, "zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne anwendbarer Wertpapiergesetze sind. Zu diesen vorausschauenden Aussagen zählen möglicherweise finanzielle und andere Vorhersagen sowie Aussagen über unsere zukünftigen Pläne, Ziele und wirtschaftlichen Leistungen sowie Annahmen, die dem oben Genannten zugrundeliegen. Vorausschauende Aussagen sind an Wörtern wie "kann", "würde", "könnte", "wird", "wahrscheinlich", "voraussichtlich", "erwarten", "glauben", "beabsichtigen", "planen", "prognostizieren", "vorhersagen", "schätzen" und ähnlichen Ausdrücken zu erkennen. Jegliche vorausschauende Aussage beruht auf unseren Annahmen und Analysen, die unter Berücksichtigung unserer Erfahrung und unserer Wahrnehmung historischer Tendenzen, aktueller Bedingungen und voraussichtlicher zukünftiger Entwicklungen sowie sonstiger Faktoren erfolgen, von denen wir meinen, dass sie unter diesen Umständen angemessen sind. Es gibt jedoch eine Anzahl von Risiken, Annahmen und Unwägbarkeiten, durch die es fraglich werden kann, ob die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen mit unseren Erwartungen und Vorhersagen übereinstimmen. Zu diesen Risiken, Annahmen und Unwägbarkeiten gehören uneingeschränkt diejenigen im Zusammenhang mit folgenden Aspekten: eine Verlagerung der OEM-Marktanteile; rückläufige Produktionsmengen und Änderungen der Nachfrage nach Fahrzeugen; eine Verringerung der Produktionsmengen bestimmter Fahrzeuge wie z.B. bestimmte leichte Nutzfahrzeuge; die Stornierung oder Nichterneuerung von Materiallieferverträgen seitens unserer Kunden; unsere Fähigkeit, die gestiegenen Rohstoffkosten, etwa für Stahl und Harze, sowie Energiekosten weiterzugeben; Änderungen von Wechselkursen; unsere Fähigkeit, die von unseren Kunden geforderten Preiszugeständnisse auszugleichen; unsere Abhängigkeit von Outsourcing durch unsere Kunden; unsere Fähigkeit, mit Lieferanten mit Betrieben in Niedriglohnländern zu konkurrieren; Änderungen an der Streuung unseres Umsatzes zwischen Rechtsgebieten mit hohen Steuersätzen und Gebieten mit niedrigen Steuersätzen, sowie die Fähigkeit, steuerliche Verluste voll geltend zu machen; weitere mögliche Steuerverbindlichkeiten; finanzielle Engpässe einiger unserer Lieferanten und Kunden; das Unvermögen unserer Kunden, ihre finanziellen Verpflichtungen uns gegenüber zu erfüllen; unsere Fähigkeit, die Vorlaufkosten vollständig einzufahren; Garantie- und Rückrufkosten; Produkthaftungsklagen, die unsere Versicherungsdeckung übersteigen; Ausgaben in Zusammenhang mit der Umstrukturierung und Rationalisierung einiger unserer Betriebe; Wertminderungsaufwendungen; unsere Fähigkeit, Übernahmekandidaten erfolgreich zu identifizieren und die Übernahmen erfolgreich abzuschliessen und zu integrieren; Risiken im Zusammenhang mit der Einführung von Programmen; Rechtsansprüche gegen uns; Risiken im Zusammenhang mit im Ausland geführten Geschäften, einschliesslich Russland; das Risiko, dass die erwarteten Wachstumsaussichten auf dem russischen wie auf anderen Märkten nicht vollständig realisiert werden können, zur Realisierung mehr Zeit als erwartet in Anspruch nehmen oder schlechthin nicht realisiert werden können; Arbeitsniederlegungen und Arbeitskämpfe; Änderungen der Gesetzeslage sowie von Regierungsvorschriften; Kosten im Zusammenhang mit der Erfüllung von Umweltgesetzen und -vorschriften; mögliche Interessenkonflikte, an denen unser Hauptaktionär, der Stronach Trust, beteiligt ist und andere Faktoren, die in unserem bei der Wertpapieraufsichtsbehörde in Kanada eingereichten Jahresbericht sowie in unserem auf Formular 40-F bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (United States Securities and Exchange Commission)eingereichten Jahresbericht sowie in nachträglichen Einreichungen dargelegt sind. Bei der Bewertung zukunftsgerichteter Aussagen sollten Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten, durch die sich die tatsächlichen Ereignisse bzw. Ergebnisse wesentlich von dem Ausgesagten unterscheiden können. Wir haben weder die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung zur Aktualisierung oder Überprüfung von zukunftsgerichteten Aussagen, um auf nachträgliche Informationen, Ereignisse, Ergebnisse oder Umstände hinzuweisen, sofern dies nicht von massgeblichen Wertpapiergesetzen gefordert ist.
Für weitere Informationen über diese Pressemeldung setzen Sie sich bitte mit Vincent J. Galifi, Leitender Vizepräsident und Finanzvorstand von Magna unter +1-905-726-7103 in Verbindung.
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ADAC-Grafik: Aktuelle Kraftstoffpreise in Deutschland
Sie zeigt die Entwicklung der bundesweiten Durchschnittspreise für Super und Diesel während der letzten zehn Wochen. Grundlage der Datenerhebung ist die Tankstellenübersicht, die der Automobil-Club für seine Mitglieder unter www.adac.de bereithält. Hier kann sich jeder über preiswerte Tankmöglichkeiten in seiner Umgebung informieren und selbst aktuelle Preise melden.
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TÜV-Report 2008: Mängelquote stark rückläufig
Berlin (ots) - Die Quote der erheblichen Mängel ist von 18,2 Prozent auf 15,7 Prozent gesunken. Fahrzeuge deutscher Hersteller sind in allen Jahrgängen auf den vorderen Plätzen am häufigsten vertreten, gefolgt von den Japanern. Dies geht aus dem AUTO BILD TÜV-Report 2008 hervor, der heute in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Rund sieben Millionen Hauptuntersuchungen von insgesamt 194 Modellen wurden für den größten deutschen Gebrauchtwagenreport ausgewertet. Spitzenreiter bei den Fahrzeugen mit den wenigsten Mängeln in der Altersklasse der zwei bis dreijährigen Pkw wurden Mazda 3 und Mazda 2. Der AUTO BILD TÜV-Report erscheint am Freitag, dem 18. Januar 2008 und ist für 3,90 Euro im Zeitschriftenhandel und an jeder TÜV-Station erhältlich.
Erfreut über die rückläufige Mängelquote zeigte sich Dr. Klaus Brüggemann, Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des Verbandes der TÜV e.V. (VdTÜV): "Die Mängelquote ist in allen Altersgruppen auf das Niveau von 2001 gesunken. Autofahrer scheinen Wartung und Pflege ihrer Fahrzeuge wieder mehr Bedeutung beizumessen, außerdem sind neue Modelle bei ihrer Markteinführung deutlich besser geworden. Das zeigen die niedrigeren Mängelquoten bei der ersten Hauptuntersuchung nach den ersten drei Jahren." Auch wenn immer noch jedes sechste Auto wegen technischer Mängel die Plakette nicht bekommt, zeichnet sich ein positiver Trend ab. "Hochgerechnet auf den Gesamtfahrzeugbestand ist die Zahl der Fahrzeuge mit erheblichen Mängeln um eine Million auf 7,3 Millionen gesunken," so Dr. Brüggemann.
Knapp die Hälfte der geprüften Fahrzeuge war nicht in technisch einwandfreiem Zustand: 15,7 Prozent mussten zunächst in die Werkstatt, bevor sie eine Plakette erhielten und bei 33,5 Prozent der Fahrzeuge wurden zumindest leichte Mängel festgestellt. 4,8 Prozent aller zwei bis drei Jahre alten Fahrzeuge nah-men mit erheblichen Mängeln am Straßenverkehr teil (2007: 5,9 Prozent). Die Quote für die vier- bis fünf-jährigen Pkw liegt bei 8,9 Prozent (2007: 10,7 Prozent), die sechs- bis siebenjährigen Pkw schneiden mit 13,3 Prozent ab (2007: 15,8 Prozent), gefolgt von 18,1 Prozent (2007: 21,4 Prozent) bei den acht- bis neunjährigen Pkw und 22,5 Prozent (2006: 26,3 Prozent) bei den zehn- bis elfjährigen Veteranen.
Mit Blick auf die sinkende Mängelquote im TÜV-Report 2008 hob Dr. Brüggemann den wichtigen Beitrag zu Verkehrssicherheit und Umweltschutz hervor, den die Prüforganisationen durch den regelmäßigen Termin der Hauptuntersuchung leisten. "Autofahrer haben dadurch einen wichtigen Anreiz, ihre Fahrzeuge in einem guten Zustand zu erhalten und gleichzeitig bekommt die Automobilindustrie wertvolle Hinweise zu Verbesserungspotenzialen während der gesamten Lebensdauer ihrer Flotten", erläuterte das VdTÜV-Präsidiumsmitglied.
Schlechte Noten für die Beleuchtung
Besondere Sorge bereiten den TÜV-Experten die Mängel bei der Beleuchtung: Über ein Viertel aller zehn- bis elfjährigen Veteranen wiesen hier Mängel auf, selbst bei 7,9 Prozent der zwei- bis dreijährigen Fahrzeuge traten bereits Defekte in den Beleuchtungsanlagen auf. Auch die hohe Mängelquote am Fahrwerk, vor allem bei älteren Fahrzeugen, stellt ein erhebliches Verkehrsrisiko dar. Eine Umweltbelastung bedeuten hauptsächlich Ölverlust an Antrieb und Motor sowie häufige Schäden an Auspuffanlagen.
Deutsche und japanische Fahrzeuge an der Spitze
Insgesamt wurden für den TÜV-Report 2008 sieben Millionen Hauptuntersuchungen von 194 Pkw-Modellen ausgewertet und entlang der vorgeschriebenen Prüfintervalle dokumentiert. Auch 2008 setzt sich der Trend fort, nach dem sich deutsche und japanische Fabrikate die ersten Ränge teilen: Unter den 25 Fahrzeugtypen der jeweils fünf Bestplatzierten in den einzelnen Altersgruppen liegen die deutschen Modelle mit 14 Fabrikaten vorne, gefolgt von Japan mit zwölf Fabrikaten. Mazda eroberte mit dem "Mazda 3" und dem "Mazda 2" die beiden ersten Plätze in der Altersgruppe der Zwei- bis Dreijährigen und erhält vom VdTÜV die "Goldene Plakette". "Bei beiden Modellen fällt die Quote erheblicher Mängel mit 1,2 beziehungsweise 1,4 Prozent erfreulich niedrig aus," erläuterte Chefredakteur Rainer Strang. Von den deutschen Marken konnte sich Porsche insgesamt sieben Mal unter den 25 Fahrzeugtypen der jeweils fünf Bestplatzierten positionieren. Schlechte Noten erhielt der Kia Carnival: Bereits jedes fünfte Fahrzeug musste schon nach der ersten HU zunächst in die Werkstatt, bevor eine Plakette erteilt werden konnte.
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